Die Vorgeschichte
In ferner Vergangenheit lebten andere Wesen auf der Welt.
Der Djinn ist ein Geschöpf, das der Sohn des Teufels erschaffen hat. Ursprünglich diente er dazu, Tore zwischen den Welten aufzustoßen. Seine Geschichte reicht Milliarden Jahre zurück und liegt völlig im Dunkeln. Er ist unsterblich und kann nur durch die Hand seines Meisters, durch seine eigene Waffe oder durch den Verlust seiner Unsterblichkeit getötet werden. Einst gelang es tatsächlich, mit seiner Hilfe die Tore sämtlicher Welten zu öffnen – woraufhin ein Krieg entbrannte, in den alle Kreaturen verwickelt wurden. Ein Djinn existiert einzig, um einem Menschen drei Wünsche zu erfüllen; scheitert der dritte Wunsch, bleiben sämtliche Tore verschlossen. Nach seinem letzten Versuch, die Welt zu unterjochen, wurde er in einen Opal gebannt, in dem er für alle Zeit eingesperrt bleiben und schweigen sollte. Weil die Portale nur so lange bestanden, wie ein Wunsch wirkte, schlossen sie sich wieder. Wer in eine fremde Welt gegangen war, fand nicht mehr nach Hause zurück.
1.000.000 Jahre danach, im Jahr 9999 n. Chr.
Seit fast 6000 Jahren existiert die Erde nicht mehr. Dank ihrer Technik überstanden die Menschen lange Reisen durchs All, und 500.000 von ihnen erreichten den Planeten Xeron, der nach seinem Entdecker Xeron benannt wurde. 2500 Jahre nach dem Untergang der Erde war damit erstmals wieder ein fruchtbarer Planet gefunden.
Im Jahr 9211, 600 Jahre nach Xerons Ankunft:
Im Eis stoßen Archäologen auf mehrere seltsame, teils noch gut erhaltene Kreaturen. Forscher versuchen daraufhin, deren Zellen zu klonen, doch jeder Versuch schlägt fehl – die Klone sterben stets nach drei Monaten.
Das Jahr 9955
Einem Mann namens „Gündel“ gelingt es, die Zellen mithilfe junger menschlicher Zellen dauerhaft am Leben zu erhalten. Da ihm Geldgeber fehlen, tritt Eric Blade auf den Plan, ein Militärführer der Guerillatruppe „Globale Borns Armee“, der darin einen Durchbruch für die Militärtechnik in Form von „Biowaffen“ erkennt. Nachdem mehrere Tausend Klone entstanden sind, werden Versuchspersonen benötigt. Seine eigenen Soldaten kann Blade nicht opfern, denn der Verlust seiner besten Elitekämpfer wöge zu schwer. Also wendet er sich an seine Vorgesetzten Borns und Sagitto. Borns steht zwar für den Frieden, hält aber manche Opfer für unvermeidbar. Er lässt Agenten in Curia, Parma, Alga und Vador als Geiselnehmer auftreten und Menschen ins Labor schaffen. Wer sich widersetzt, wird ohne Gnade erschossen.
Das Jahr 9983
Nach 700 Versuchen, die Gene auf Menschen zu übertragen, zeigt sich, dass nur Kinder zwischen drei und sieben Jahren die Veränderung der Genstruktur überstehen; alle anderen sterben. Einzig ein Erwachsener überlebt ebenfalls: Sagitto, der Bruder von Borns.
Insgesamt 16 Personen überstehen den Eingriff. Jedes dieser Kinder denkt zehnmal schneller und ist insgesamt zehnmal leistungsfähiger als ein gewöhnlicher Mensch – und damit jedem ausgebildeten Soldaten überlegen.
In einem Berg spürt Sagitto eine fremdartige, überaus mächtige Energie, die ganz sicher nicht menschlichen Ursprungs ist. Sofort unterrichtet er seinen Bruder Borns. Gemeinsam mit Gündel brechen die beiden zu den Saburra-Wüsten auf.
An dieser Stelle setzt das Spiel ein …
Der ultimative Kampf steht bevor!
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