[center]Animevorstellungsthread[/center]
Viele Leute schauen Animes. Welche schaut ihr gerne? Stellt eure Lieblingsanimeserien vor. Kurze Vorstellugn ein paar Bilder und schwupp ist die Vorstellung fertig. So bekommen auch die anderen einen kurzen Einblick in eine vielleicht sehenswerte Animeserie.
Anmerkung von Isaac: Ich hab jetzt mal alle Animevorstellungen in diesem Thread geteilt und in einzelne Threads gepackt, da erstens die Übersicht darunter litt und zweitens durch die Bilderflut in den einzelnen Vorstellungen die Ladezeit unnötig erhöht hat. Außerdem ist es jetzt erlaubt, sich in den jeweiligen Animevorstellungsthreads über den Anime zu unterhalten. Das dürfte meiner Meinung nach sinniger sein, als ein übergroßer Sammelthread.
Ich fang dann mal mit meinen zwei Favos an:
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[center]Cowboy Bebop[/center]
Story:
Im Jahr 2021 wurde eine Reihe von Ringen konstruiert, die es ermöglichten, im Hyperraum schnell durch das Sonnensystem zu reisen und andere Welten zu kolonisieren. Durch einen Defekt im Ringsystem, der von der Gate Company weitestgehend ignoriert wurde, kam es jedoch zu einer Explosion der Ringe, welche die Erde mit dem restlichen Sonnensystem verbunden haben. Dabei wurde ein großes Stück vom Mond weggesprengt. Die Überreste dieses zerkleinerten Stückes bilden nun eine Art Asteroidengürtel um die Erde, aus dem kontinuierlich Teile auf diese hageln. Dadurch wurde die Erdoberfläche unbewohnbar und einige Erdbewohner suchten Schutz im Untergrund. Die meisten jedoch zogen auf die neu erschlossenen Planeten und Monde (Venus, Mars, Ganymed und Europa) oder auf rauhere Welten (Kallisto, Io, Titan, u. a.)
Im Jahr 2071 reist die Besatzung des Schiffes Bebop durch das Sonnensystem, um ihrem Geschäft als Kopfgeldjäger (genannt „Cowboy“) nachzugehen. Die Crew besteht anfangs aus nur zwei Mitgliedern; im Laufe der Serie gesellen sich drei weitere hinzu. Jeder trägt mit einzigartigen Fähigkeiten dazu bei, Personen, auf die ein Kopfgeld ausgesetzt wurde, einzufangen. Während sich die Handlung vordergründig um die Kopfgeldjäger und ihren stetigen Misserfolg in einer futuristischen Welt dreht, werden tatsächlich die individuellen Erfahrungen und Schicksale der einzelnen Charaktere beschrieben – jeder einzelne von ihnen hat eine individuelle Vorgeschichte, die seine Ambitionen und Wünsche verständlich macht.
Infos:
Cowboy Bebop greift auf eine Vielzahl unterschiedlicher Einflüsse zurück – hauptsächlich aus der amerikanischen Kultur, darunter Kung Fu-, Gangster- und Westernfilme und Jazzmusik nach dem Stil der Harlem Nightclubs der 1940er.
Spikes eigene Kampfkünste kopieren den richtungsweisenden Stil von Bruce Lee. Es gibt noch weitere subtile Hinweise auf Bruce Lee und seine Filme, unter anderem lautet der Name eines Kopfgeldes in der zweiten Episode Abdul Hakim, geborgt aus dem Bruce-Lee-Film Mein letzter Kampf, wo der Schauspieler Kareem Abdul-Jabbar einen Charakter namens Hakim spielte. Spikes Charakterzüge erinnern in gewisser Weise an den charismatischen Dieb Lupin aus dem Manga und Anime Lupin III. Im Bezug auf ihr eindrucksvolles und vor allem cooles Auftreten gleichen sie sich. Was ihre emotionale Ausdrucksweise angeht, besteht ein Unterschied: Spike wirkt oft sehr introvertiert und an seiner Umwelt uninteressiert. Lupin dagegen tritt häufig witzig und lebhaft auf. Rein äußerlich erinnert Spike sehr an den Folk Sänger Bob Dylan, ob er jedoch tatsächlich als Vorlage für Spike Spiegel diente, ist nicht bekannt.
Viele Einzelgeschichten und filmtypische Umsetzungen in Cowboy Bebop wurden von diversen Filmen „geborgt“, dazu zählen 2001: Odyssee im Weltraum, The Crow, Alien, Star Trek und Dirty Harry.
Weitere Einflüsse spiegeln sich in der Musik von Cowboy Bebop wieder, dies wird besonders an den Episodentiteln deutlich, die jeweils den Namen eines bekannten Songtitels tragen, darunter Honky Tonk Woman, Sympathy for the Devil, Bohemian Rhapsody, My Funny Valentine, Speak Like a Child, Wild Horses, Hard Luck Woman und The Real Folk Blues. Auch der Untertitel des Films, Knockin' on Heaven's Door, zitiert einen Songtitel.
Hauptfiguren:
Spike Spiegel, ein 27 Jahre alter Kopfgeldjäger, der auf dem Mars geboren wurde, war einst ein risikofreudiges Mitglied im Red-Dragon-Syndikat, wo er seine Schuss- und Nahkampfkünste (vor allem Jeet Kune Do) erlernte. Er war ursprünglich ein guter Freund von Vicious, bis ihn einige Geschehnisse (diese werden aber in der Serie teilweise nur angedeutet) dazu bewogen, das Syndikat zu verlassen. Er täuschte seinen eigenen, ehrenvollen Tod vor und führt nun ein Leben als Kopfgeldjäger. Sein Ziel ist es, irgendwann seine Geliebte Julia, die er bei seinem Abschied vom Syndikat zurücklassen musste, wiederzufinden. Vom Charakter her besonnen, hat aber auch keine Probleme, seine Kampfkünste einzusetzten, wenn es nötig ist. Spike wirkt desinteressiert, was mit einer gewissen Resignation einhergeht. Eines seiner Augen ist bionisch, da er es bei einem Unfall verloren hat (daher auch die unterschiedlichen Augenfarben). Er trägt stets eine Handfeuerwaffe des Typs Jericho 941 bei sich. Für Spike sind alle Ereignisse nur ein Traum, aus dem er nie erwachen wird.
Jet Black, ein 36 Jahre alter ehemaliger Polizist, stellt einen deutlichen Kontrast zu Spike dar. Er war früher für lange Zeit ein Fahnder der ISSP (Inter Solar System Police) bis er einen Arm bei einem fehlgeschlagenen Einsatz verlor. Dieser wurde zwar durch eine kybernetische Prothese ersetzt, dennoch kündigte er – vor allem auch aufgrund der Korruption bei der ISSP – und wurde Kopfgeldjäger. Jet sieht sich selbst als ein Mann der Renaissance, während er seinen Bonsai-Baum pflegt, kocht oder Jazz-Musik genießt. Jet ist im Gegensatz zu Spike nicht emotional verroht. Er sorgt sich um Spike und Faye. Davon abgesehen kocht er für die Bebop-Crew. Jet besetzt eine Art Mutterrolle. Er wird manchmal karikierend in einer sehr femininen Kochschürze gezeigt. Er hat in der Regel eine Walther P99 bei sich.
Faye Valentine, ist 23 Jahre alt, lasterhaft veranlagt, korrupt und wirkt oftmals kaltherzig. Ihr Dasein als kleptomanische und spielsüchtige Kopfgeldjägerin fördert ihren sehr unabhängigen Lebensstil, sehr zu Lasten der anderen Mitglieder der Bebop. Faye nutzt ihren Sexappeal um zu erreichen, was sie möchte. Hinter ihrem eitlen Auftreten verbirgt sich allerdings ein ängstliches Mädchen. Aufgrund eines Unfalls während einer Raumreise wurde sie für 54 Jahre kryogenisch eingefroren und erwachte in einer ihr fremden und unbekannten Welt, ohne Erinnerung an den Unfall selbst und ihre Vergangenheit – nur um zu erfahren, dass ihre anfängliche Naivität bereitwillig ausgenutzt wurde, was sie in der Folge abhärtete. Ihren Namen hat sie von einem sie damals behandelnden Arzt erhalten. Später begegnet sie einer alten Freundin, was ihre Traurigkeit über die vergangene Zeit und ihr Unverständnis der neuen Welt nicht wesentlich linderte. In ihrem Wunsch nach Harmonie und der Sehnsucht nach einem besseren Leben gleicht sie Spike in gewisser Weise. Die Schusswaffe, die sie meist bei sich trägt, ist eine Glock 30.
Edward Wong Hau Pepelu Tivrusky IV, genannt Ed, ist ein seltsames, junges Mädchen – ihr Alter wird auf 13 geschätzt – das auf der Erde geboren wurde und als „Freigeist“ bezeichnet werden könnte. Den Namen hat sie sich selbst gegeben. Sie verbrachte den größten Teil ihrer Kindheit in einem Waisenhaus (obwohl sie keine Waise war). Ein Mann namens Appledelhi Siniz Hesap Lütfen behauptet ihr Vater zu sein, kann sich aber nicht erinnern, ob sie ein Mädchen oder ein Junge ist und nennt sie Francoise. Dennoch hat sie ein sonniges und lebendiges Gemüt und ist trotz vieler Eigenheiten eine geniale Hackerin, vielleicht die beste, die es jemals gab. Sie hat einen Computer, den sie nach einem Freund aus dem Waisenhaus Tomato genannt hat. Ed hat ein gutes Verhältnis zu Jet, der sich wie ein Ersatzvater benimmt, und sieht Faye, sehr zu ihrem Ärgernis, als eine Art große Schwester. Ed scheint auch als einzige den Hund Ein zu verstehen.
Ein ist ein Welsh Corgi, der seinen Namen Albert Einstein verdankt und von Spike nach einer fehlgeschlagenen Kopfgeldjagd an Bord gebracht wurde. Ein war ursprünglich ein Hund in einem Versuchslabor, doch niemand weiß genau, was er nun ist. In Episode 2 wird er als ein DataDog bezeichnet und sein Wert sei unbezahlbar. Er zeigt eine unnatürlich große Intelligenz, nimmt Anrufe am Bildtelefon entgegen, benutzt das Internet und vollbringt eine weitere Zahl an Dingen, die ein normaler Hund nicht könnte. Leider wird seine Intelligenz von den anderen Crewmitgliedern nicht wirklich wahrgenommen.
Nachwort:
Das ist meine absolute Lieblingsanimeserie! Alles an diesem Anime ist cool, der Humor und die Charaktere gefallen mir spitze! Es lohnt sich es anzuschauen!
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[center]Samurai Champloo[/center]
Story:
Im Japan der Samurai-Zeit begeben sich zwei Schwertkämpfer und ein 15-jähriges Mädchen auf eine mystische Suche. Sie wollen den Samurai finden, "der nach Sonnenblumen duftet".
Ein Teehaus, irgendwo in Yokohama: Der Sohn des Gouverneurs und seine Kumpane lassen es sich gut gehen. Zum Leidwesen der anderen Gäste. Auch die erst 15-jährige Kellnerin Fuu fühlt sich belästigt. Als dann auch noch der wilde Mugen auftaucht, liegt Ärger in der Luft. Mit dem Erscheinen des Samurais Jin eskaliert die Situation endgültig. Jin fordert Mugen zum Kampf.
Im Verlauf des Duells merken die Kontrahenten bald, dass sie es zum ersten Mal in ihrem Leben mit einem ebenbürtigen Gegner zu tun haben. Doch noch bevor einer von ihnen den Sieg davontragen kann, werden sie verhaftet und kurzerhand zum Tode verurteilt. Nur Fuu kann die beiden Männer retten - unter einer Bedingung: Sie sollen sie begleiten. Denn Fuu befindet sich auf der Suche: Auf der Suche nach einem mysteriösen Samurai, "der nach Sonnenblumen duftet".
Infos:
Das Wort „Champloo“ kommt aus der Ryūkyū-Sprache und bedeutet ursprünglich „vermischen“.Samurai Champloo umfasst 26 Episoden.
Die 3 Hauptfiguren:
Mugen
Mugen kommt von den Ryūkyū-Inseln. Die bekannteste dieser Inseln, die 600 Jahre lang ein eigenes Königreich mit engen Verbindungen zu China und zu Japan bildeten, ist Okinawa Hontō. In der Anime-Serie ist es eine Insel, auf die Gefangene gebracht werden, und Mugen ist dort geboren. Mugen ist unfreundlich und egoistisch, sodass er den Leuten in seiner Umgebung einige Probleme bereiten kann. Mugen hat stets zwei Schwerter bei sich, das eine ist ein kleines Tantō-Messer. Seine Kleidung ähnelt ein wenig der Hip-Hop-Mode. Die schwarzen Haare lässt er immer ungekämmt, sodass sie leicht wie ein Afro wirken. Im Kampf ist sein Stil unkonventionell; er vollführt viele ungewöhnliche Bewegungen, die manchmal an Capoeira erinnern, das sogenannte champuru kendo, was ihn zu einem gefürchteten Gegner macht. Hin und wieder kämpft er gegen Jin, aber wenn nötig bilden die beiden ein starkes Team. Sein Japanisch klingt ziemlich rau und zu Beginn der Serie ist er Analphabet. Mindestens einmal war Mugen als Pirat tätig. In Episode 18 der Animeserie wird erwähnt, dass sein Name so viel wie „Unendlichkeit“ bedeutet. In der deutschsprachigen Version wird Mugen von David Nathan gesprochen, der seine Stimme schon einige Male Johnny Depp lieh und in dem Anime Dragonball Z Piccolo gesprochen hatte.
Jin
Jin ist eine weitere Hauptfigur der Serie. Mugen und er haben sich einander geschworen, den jeweils anderen zu töten, nachdem sie sich im Teehaus, in dem Fuu vorher gearbeitet hat, duelliert hatten. Aber solange sie ihr Versprechen an Fuu, die die beiden vor der Hinrichtung gerettet hat, nicht eingelöst und den Samurai, der nach Sonnenblumen duftet gefunden haben, können sie diesen Schwur nicht einlösen. Im Gegensatz zu Mugen darf Jin ein Daisho bei sich tragen, weil er der Samurai-Schicht angehört. Er trägt ein traditionelles Hakama und Keiko-Gi in Indigo-Blau mit einem Kragen aus weißen Diamanten. (Dieser Kragen erinnert an den des Takeda-Clans, was zu einigen Mutmaßungen über den Ursprung seiner Familie geführt hat.) Obwohl es zur damaligen Zeit in Japan sehr selten war, besitzt Jin eine Brille. Er ist ein hochbegabter Kämpfer, der im Kampfstil der Mujuushin-Kenjutsu-Schule kämpft. Viele Leute – hauptsächlich solche, die mit ihm gemeinsam ausgebildet wurden – wollen ihn töten, weil Jin den Ausbilder Mariya Enshirou getötet hat. (Mujuushin war ein echtes Schwertkampf-Dojo und Mariya Enshirou ist als der dritte Meister bekannt; seine Todesumstände sind nicht bekannt.) Jins Name stammt von japanisch jin, „Wohlwollen“, der dritten der sieben Tugenden des Zen-Buddhismus, siehe auch Bushidō.
In der deutschsprachigen Version wird Jin von Markus Pfeiffer gesprochen, der Colin Farrell in Alexander seine Stimme lieh.
Fuu
Fuu ist ein 15-jähriges Mädchen, das zwar aus einer Samurai-Familie stammt, aber nur sehr wenig Geld besitzt. Sie hat einen positiven und vertrauensvollen Charakter und zieht Schwierigkeiten trotz ihres vernünftigen Handelns magisch an. Bevor ihre Mutter an einer Krankheit starb, haben sie gemeinsam ein schweres Leben geführt, weil der Vater nicht da war, um die Familie zu versorgen. Danach war Fuu auf eigenes Geld angewiesen und startete einen wenig geglückten Job als Kellnerin in einem Teehaus. In der ersten Folge rettet sie Mugen und Jin vor der Hinrichtung. Die beiden müssen ihr deshalb bei ihrer Mission helfen: Sie ist auf der Suche nach dem Samurai, der nach Sonnenblumen duftet, aber sie erklärt nie näher, wonach eine Sonnenblume duftet oder wie der gesuchte Samurai aussieht. Mugen und Jin werden von ihr oft an die Verpflichtung erinnert, vor allem dann, wenn sie gerade gegeneinander kämpfen wollen oder schon dabei sind. Fuu trägt einen Kimono in einem matten Pinkton, der mit Blumenmustern verziert ist, und hat dazu ein passendes Tantō. Das Flughörnchen Mo-mo (offensichtlich die Kurzform zu japanisch momonga, was übersetzt "Flughörnchen" heißt) wohnt in den Taschen ihrer Kleidung. In der deutschsprachigen Version wird Fuu von Corinna Dorenkamp gesprochen.
Nachwort:
Mir hat Samurai Champloo sehr gefallen, da der Regiseur der selber wie von "Cowboy Bebop" ist. Schauts euch mal an, es lohnt sich! Blah!
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